Ein wichtiger Meilenstein für unser Projekt: Aus GemeindeGPT wird Gemeinde-KI. Nach intensiven Testphasen und dem wertvollen Austausch mit unseren Kunden – und Testgemeinden gehen wir den nächsten Schritt. Die Plattform tritt künftig unter dem Namen Gemeinde-KI auf und erhält gleichzeitig ein neues Erscheinungsbild.
Der neue Name und das Logo stehen jedoch nicht nur für eine Anpassung der Bezeichnung, sondern auch für die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Plattform. Was ursprünglich als kleine Lösung gestartet ist, hat sich zu einer vielseitigen KI-Plattform entwickelt. Mit Wissenskatalogen, KI-Agenten, Prozessunterstützung und spezialisierten Fachassistenten bietet Gemeinde-KI heute weit mehr als eine reine Prompt-Funktion und unterstützt Gemeinden bei ihren täglichen Aufgaben auf vielfältige Weise.
Ein Blick zurück: Als Leuchtturm gestartet
Alles begann im Jahr 2025 mit einer bedeutenden Anerkennung: Die Digitale Verwaltung Schweiz (DVS) wählte das Projekt als eines von nur vier nationalen Innovationsprojekten aus. Das Ziel dieses Leuchtturmprojekts war von Anfang an klar: Wir wollten beweisen, dass modernste künstliche Intelligenz und kompromissloser Datenschutz im Verwaltungsalltag Hand in Hand gehen können.
Als engagierter Projektträger ging die Gemeinde Orpund voran. Gemeinsam mit sechs Pilotgemeinden wurde die Lösung direkt im Verwaltungsalltag entwickelt und kontinuierlich weiter verbessert. Durch das enge Feedback aus der Praxis entstand kein theoretisches Konzept, sondern ein Werkzeug, das echte Entlastung schafft und konsequent auf die Bedürfnisse Schweizer Gemeinden ausgerichtet ist.
Die Technologie dahinter: Datenschutz als Fundament
Warum geniesst die Plattform so grosses Vertrauen? Weil Datenschutz bei uns nicht nur ein Versprechen, sondern die technologische Grundlage ist.
Gemeinde-KI kombiniert leistungsfähige generative KI mit einer lokal gepflegten Wissensdatenbank. Besonders schützenswerte Informationen werden vor der Verarbeitung automatisch anonymisiert und pseudonymisiert. Personenbezogene Angaben werden dabei durch neutrale Platzhalter ersetzt. Nach der Verarbeitung werden die anonymisierten Informationen lokal wieder den ursprünglichen Werten zugeordnet, sodass die Gemeinde eine vollständige und nutzbare Antwort erhält.
Der Betrieb erfolgt selbstverständlich in der Schweiz und orientiert sich konsequent an den Anforderungen des Schweizer Datenschutzes.
Von der smarten Idee zur zentralen Plattform
Die Resonanz zeigt, wie gross das Bedürfnis nach sicheren KI-Lösungen in der öffentlichen Verwaltung ist. Was als innovativer digitaler Assistent begann, hat sich in kurzer Zeit zu einer umfassenden Plattform entwickelt.
Heute nutzen bereits:
Besonders wichtig ist uns dabei der verwaltungsübergreifende Wissensaustausch. Über eine integrierte Prompt-Bibliothek können Fachwissen, Vorlagen und bewährte Vorgehensweisen für wiederkehrende Aufgaben wie Baugesuche, Arbeitszeugnisse, Protokolle oder Korrespondenzen effizient geteilt und wiederverwendet werden.
Warum der Wechsel zu «Gemeinde-KI»?
Da die Abkürzung „GPT“ von vielen Menschen unmittelbar mit ChatGPT verbunden wird, haben wir uns bewusst für die Weiterentwicklung des Namens entschieden. Gemeinde-KI bringt klarer zum Ausdruck, worum es uns geht: eine umfassende KI-Lösung, die speziell auf die Bedürfnisse von Gemeinden zugeschnitten ist.
Gemeinde-KI ist heute eine umfassende KI-Plattform für den Verwaltungsalltag und verbindet verschiedene Technologien und Anwendungsbereiche:
Unser Ziel bleibt dabei unverändert: Gemeinden durch praxistaugliche, sichere und verständliche KI-Lösungen zu unterstützen.
Ein herzliches Dankeschön
Dieser Meilenstein wäre ohne das Vertrauen unserer Gemeinden, Pilotkunden, Testanwenderinnen und Testanwender nicht möglich gewesen.